Author Topic: Wirtschaftspolitik  (Read 569 times)

January 16, 2016, 09:12:40 PM
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Gabriel Morales

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Eine Diskussionsgrundlage über die aktuelle Wirtschaft und die Politik.

1. Ausgangslage

Ungleichheit ist nicht unumgänglich: es ist eine Wahl, die wir treffen, wenn wir
Regeln aufstellen, um unsere Wirtschaft zu strukturieren. In den letzten 35
Jahren wurden die weltweiten legislativen Entscheidungen auf falschen
Annahmen begründet und dies hatte eine schwächelnde Weltwirtschaft zur
Folge.

Die meisten Bürger aus der Mittelschicht hatten grösste Mühe oder schafften es
nicht, den Lebensstandard bei zu behalten, während die weitaus kleinere
Prozentzahl einen immer grösseren Anteil des nationalen Vermögens anhäufte.
Obschon die Erfahrung und die persönlichen Herausforderungen von sehr
hoher Bedeutung sind, stellen sie lediglich die Spitze des Eisbergs dar in der
fortwährenden Krise des stagnierenden Lohns und steigender Ungleichheit.
Um das Problem vollständig zu verstehen, müssen wir vor allem die Gesetze
und die politischen Vorlagen unter der Oberfläche betrachten – die Regeln,
welche das Gleichgewicht der Macht zwischen „Öffentlich“ und „Privat“ entscheidend
beeinflussen.

Die vorherrschenden Rahmenbedingungen, waren die Pferdeäpfel-Theorie, die
bezeichnet, dass Wirtschaftswachstum und allgemeiner Wohlstand der Reichen
nach und nach in die unteren Schichten der Gesellschaft durchsickern würden
(Trickle-down-Effekt) und die Idee, dass die Märkte besser ohne Regeln
funktionieren: Die unsichtbare Hand ist eine Metapher, die die Selbstregulierung
des Marktes beschreibt.

2013 stellte Papst Franziskus in seinem apostolischen Schreiben fest, dass die
nie bestätigte Trickle-down-Theorie ein „undifferenziertes, naives Vertrauen auf
die Güte derer ausdrücke, die die wirtschaftliche Macht in Händen halten, wie
auch auf die vergötterten Mechanismen des herrschenden Wirtschaftssystems.“
Das vorliegende Dokument basiert in vielen Abschnitten auf der Untersuchung
von Prof. Joseph Stiglitz, Nobelpreisträger und ehemaliger Chefökonom der
Weltbank:

http://static1.squarespace.com/static/5547c707e4b0e8aadbc53a05/t/5551526ae4b0cd883461e843/1431392874247/Rewriting+the+Rules+Report+Full+Report+-+Single+Page+Version.pdf

1.1 Wirtschaftspolitik

Gesetze bestimmen, wie schnell eine Wirtschaft wächst, wer die Gewinner sind
und wem die Profite des Wachstums zu Gute kommen. Gesetze sind wichtig:
sie bestimmen die Märkte. Gesetze werden grundsätzlich durch das Parlament
beeinflusst.

Wenn sich der Wohlstand auf einige Wenige konzentriert, schadet dies der
Wirtschaft des Landes: „…und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl
der Schwachen“ (Präambel der Bundesverfassung der Schweizerischen
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999).

Diese Austauschbeziehung beschreibt im Allgemeinen eine gegenläufige
Abhängigkeit: Wird das eine besser, wird zugleich das andere schlechter; siehe
auch umgekehrte Proportionalität oder das Magische Viereck: Um eine hohe
Qualität zu erlangen, muss man hohe Kosten in Kauf nehmen. Wenn man die
Kosten senkt, sinkt auch die Qualität. Zwischen diesen beiden Eigenschaften
besteht also ein Trade-off, den man im konkreten Fall immer wieder neu
entscheiden muss. Man versucht eine möglichst gute Kombination zu finden
(siehe auch Ressourcenallokation).

Die vorherrschende Meinung im Parlament der Schweiz scheint diese zu sein,
neue Verwaltungsaufgaben erschaffen zu müssen, akademische Mitarbeiter zu
beschäftigen und die Gelder in staatsnahe Betriebe um zu verteilen. Es
entstehen daraus äusserst teure Beschäftigungsmassnahmen, die überhaupt
keinen Nutzen für die Mehrheit beabsichtigen (KiTa, Soziale Dienste, KESB,
Verkehrs-Sanktionen, mächtige Sozialpädagogen etc).

Die Privatwirtschaft entwickelt sich in eine komplett andere Richtung, die man
umgangssprachlich als „die vierte industrielle Revolution“ bezeichnet und
wieder einmal von gewissen Machthabern nicht verstanden werden will. Studien
belegen, dass die neue Technologie sogar das Outsourcing und Offshoring
unbedeutend machen wird; die Vernichtung von Schwarzgeld-Konten und der
automatische Datenaustausch werden die Geldwäscherei verhindern; in den
nächsten Jahren werden künstliche Intelligenz und Maschinen sogar hoch
bezahlte Administrations-Tätigkeiten um schätzungsweise 40% reduzieren.
Korrupte Politiker werden mit allen Mitteln dafür kämpfen, weitere Gelder von
unbescholtenen Bürgern zu kassieren, die sich gegen die staatliche Übermacht
nicht wehren können. Man schreckt vor Krieg, Immigration, Willkür und
Kinderklau immer weniger zurück, um die Verwaltungskosten sowie die
entsprechenden Löhne der Fürsorge in die Höhe zu katapultieren.

Diese Umverteilungsmaschine, die von sozial schwachen Menschen nimmt, um
den sozial besser Positionierten zu geben, läuft auf Hochtouren und muss vom
Souverän nun ausgebadet werden.

1.2 Fehlerhafte Organisation

Tief verwurzelt lauert die Eugenik (Verdingkinder-System), der Rassismus und
die Geschlechterdiskriminierung in unserer Gesellschaft. Man muss diese
Probleme verstehen, um sie zu lösen.

Die Schweiz benötigte Einwanderer, um die Infrastruktur und die Maschinen-
Industrie auf zu bauen, welche die Automatisierung weltweit vorangetrieben hat.
Frauen kümmerten sich fleissig um die Verpflegung der Arbeiter und deren
Nachwuchs. Alle zusammen leisteten einen unabdingbaren Beitrag an die
heutige Grundlage.

Um den Wohlhabenden mehr Freiräume für kreatives Denken zu gewähren,
zahlte man den einfachen Arbeitern traditionell weniger aus, damit der Ansporn
für regelmässige Tätigkeit aufrecht gehalten werden konnte.

Die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik jedoch, zwang während der
letzten Jahrzehnte den Staat dazu, die Steuerbelastung zu Gunsten der
Firmen-Inhaber und zu Lasten der einfachen „Büezer“ zu verändern. Für Firmen
und Wohlhabende wurde alles de-reguliert, während man dem Schwachen
vermehrt auf die Finger klopfte und Leistungen in Bildung oder sonstige
Förderungen kürzte.

Wir haben nun ein System, das kurzfristige Gewinne über die Langfristigen
favorisiert, womit auch sinnerfüllende und kreative Tätigkeiten mittels fehlender
Geldmittel im Wirtschaftskreislauf stark eingeschränkt werden– diese bleiben
vornehmlich den Wohlhabenden erhalten und haben eine Ausdünnung der
Mittelschicht zur Folge, während die Schwachen in prekäre Notlagen geraten.
Folgende Regelungen müssen wir berücksichtigen, um die Potenziale des
Staates, der Wirtschaft und Arbeit für alle gleichberechtig, ausgewogen und
innovativ zu nutzen:

- „Too big to fail“ darf auch bei Wohlhabenden, Politikern und Behörden nicht gelten.
- Abläufe beim Staat sowie dessen wichtigsten Institutionen müssen transparenter und besser reguliert werden.
- Mechanismen zwischen Firmen und Staat müssen effizienter gestaltet werden.
- Firmen müssen rechtliche Konsequenzen für ihre Vergehen tragen.
- Interessenkonflikte zwischen der Öffentlichkeit und intransparenter Lobbies müssen zu Gunsten des Stimmvolkes entschieden werden.
- Es muss auf langfristigem Wachstum mehr Wert gelegt werden, als auf kurzfristigem.
- Investitionen durch Wohlhabende in sozial geschwächte müssen angeregt werden.
- Boni und Kapitalgewinne in Aktien müssen in der Altersvorsorge gelagert werden.
- Die Innovation muss durch Lockerung der Patentrechte gefördert werden.
- Interessen von internationalen Investoren dürfen nicht über der Umwelt und den inländischen Arbeitern stehen.
- Verhandlungen sowie Verpflichtungen sind transparenter zu gestalten.
- Kurzfristige Investitionen müssen steuerlich höher belastet werden als langfristige.
- Die Ausbildung von Arbeitnehmern muss gefördert werden, anstatt die Stabilisierung der Wechselkurse gegenüber Fremdwährungen an zu streben.
- Neue Mobilitäts- und Verkehrskonzepte sind zu fördern.
- Einschüchterung und Mobbing durch Behörden und Arbeitgeber muss unter hoher Strafe gestellt werden.
- Schutz- und Meldestellen für diskriminierte und benachteiligte Menschen sind zu schaffen.
- Bussgelder und Schulden für sozial benachteiligte sind zu erlassen.
- Familien und insbesondere Kinder sind finanziell zu unterstützen.
- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, keine Geschlechterdiskriminierung – mehr Transparenz ist durch zu setzen.
- Es ist höherer Wert auf die Gesundheit der Arbeiter und der Familie zu legen.

1.3 Wir natürliche Menschen

Ungleichheit war eine Entscheidung und wir haben die Macht, sie rückgängig zu
machen.

Unsere institutionelle Betrachtungsweise der ökonomischen Grundregeln sind
ganz simpel: Gesetze und Macht sind wichtig. Art. 6 der Bundesverfassung
nehmen wir sehr ernst.

2. Mögliche Aufgaben und Ziele

Wir setzen uns als Verein für unsere Mitglieder ein. Dies bezieht sich auf den
Menschen als Ganzes – physisch und psychisch.

Als erstes, klären wir die Bedürfnisse unserer Ansprechpartner ab. Wir erstellen
eine Bestandsaufnahme, ermitteln die möglichen Ziele und Synergien.

„Aus Forschungen zu frühneuzeitlicher Gastfreundschaft ergibt sich, wie
wichtig Haushalte als ein Umschlagplatz einer Ökonomie sozialer
Beziehungen waren.

Die einhellige Meinung etwa der Ökonomik-Autoren scheint zu sein, dass
es im guten ökonomischen Interesse einer häuslichen Wirtschaft liege,
durch Gast-freundschaft in soziale Beziehungen zu investieren – solche,
die als „Freund-schafft“ qualifiziert werden. Die Ökonomie dieser
Freundschaftsbeziehungen ist demnach auch Teil der gesamten
Haushaltsökonomie, und zwar, wie immer wieder betont wird, ein absolut
unverzichtbarer. Dadurch werden Haushalte und die oft für sie konstitutive
Beziehung der Ehe in ein weiteres Netz sozialer Zusammenhänge
eingebunden und gerade nicht als in sich abgeschlossene Einheiten
konzipiert. Ganz sicher handelt es sich dabei um die Art von Freundschaft,
die dem Nutzen für die Beteiligten einen hohen Wert zuspricht. Der Nutzen
darf und soll, soweit es etwa die Ökonomik-Literatur betrifft, durchaus
auch materieller Natur sein. Aber es handelt sich nicht um eine einfache
Tauschökonomie. Die Ökonomie, von der die Rede ist und für die
gastliche Situationen den Schauplatz abgeben, umfasst komplexere
Mechanismen und mehr als nur die materiellen Ressourcen. Wie soll man
sich also die Ökonomie solcher Freundschaftsbeziehungen vorstellen?

Ein Aspekt, der bei solchen Überlegungen frühneuzeitlicher Ökonomiken
eine Rolle spielt, ist die Zeit: Der erwartete Nutzen, den soziale
Beziehungen haben sollen, tritt vielleicht irgendwann einmal ein;
unverzichtbar hingegen sind dauernde und alltägliche Investitionen in
soziale Beziehungen. Soziale Beziehungen werden als eine Art Sparkasse
vorgestellt, die die Hoffnung auf vielfältige Unterstützung beinhaltet für
Situationen, in denen ein Bedarf auftreten wird – Situationen, die
erwartbar sind, aber nicht genau vorhersehbar und deshalb nicht planbar
Als Erwartungshorizont spielt gleichzeitig eine mögliche Entwicklung von
Feindschaft eine erhebliche Rolle, bei deren Eintreten die gleichen
Beziehungen, die so nah und persönlich und so nützlich sein können, im
Nu in ein beträchtliches Gefahren- und Schädigungspotential umschlagen.
Die erhoffte langfristige ökonomische Stabilität und Sicherheit, ebenso wie
kurz- oder mittelfristige Krisen- und Engpasssituationen, alltägliches
Verhalten der Haushaltsmitglieder untereinander und ihr alltägliches
Verhalten in Außenkontakten, sollen sich zu einer beschreibbaren
Ökonomie anordnen lassen.

Dabei soll der Nutzen, folgt man den Ökonomiken, gerade nicht durch die
kurzfristige Interaktion des Tausches erreicht werden. Wichtig ist es den
Beteiligten vielmehr, dass alle in die Beziehung investieren, nicht nur
durch konkrete Gaben, sondern auch durch Geselligkeit und durch eine
nicht endende Runde von gegenseitigen Besuchen in der Nachbarschaft.
Es liegt in der Natur der Sache, dass man bald nicht mehr genau über
Anfang und Ende, Besuch und Gegenbesuch, Gabe und Gegengabe
Bescheid weiß und in diesem Sinn sich auch keine klare Rechenschaft
über den genauen Stand einer bestimmten Beziehung ablegen kann.
Vielmehr ergibt sich eine Situation, in der nach einer Weile jeder jedem
verpflichtet ist und alle mit den Erwartungen der anderen zu rechnen
haben, wie und in welchem Rhythmus sie die Kette der Begegnungen
fortsetzen und wie sie sich dabei genau verhalten werden.“
Quelle: http://www.steiner-verlag.de/uploads/tx_crondavtitel/datei-datei/9783515110525_p.pdf

2.1 Innovationsförderung und Nachfragestimulierung

Nachdem rechtliche Ansprüche gelöst sind, nehmen wir Kontakt mit weiteren
Betroffenen auf und erzielen eine Mediation. Nur aus den geklärten Umständen
kann ein fruchtbarer Boden entstehen.

Wir rehabilitieren Menschen, ermöglichen eine souveräne Kommunikation und
fördern das entspannte Umfeld: eigene Interessen, Hobbies, Potentiale, Urlaub,
Sport, Wellness und Meditation.

Die Person erhält von uns die gewünschte Aufmerksamkeit – egal, ob es ein
Gespräch unter 4 Augen ist oder ein Medienwirksamer Auftritt.

2.2 Eine öffentliche Aufgabe: Die Zielsetzungen

Die Mitglieder sollen sich in unserem Netzwerk von gleichgesinnten Menschen
willkommen und wohl fühlen. Jeder von uns hatte einmal Probleme.

Manchmal braucht es lange Gespräche und Recherchen, um diese Probleme
genau zu analysieren. Ausserdem sind abwechslungseiche Tätigkeiten und
mehrschichtige Prozesse von Nöten, damit jemand schwere Traumata, z. Bsp.
eine Kindsentführung, verarbeiten kann.

Unser Ziel ist erreicht, wenn unsere Mitglieder sich wieder in Sicherheit fühlen,
sich in einem friedlichen Umfeld befinden und soziale oder wirtschaftliche
Kontakte pflegen können.

2.3 Umfeld und Positionierung

Wir arbeiten mit Organisationen zusammen, die uns gut ergänzen. Jede hat
ihre Stärken und Schwächen. Deshalb nutzen wir Synergien mit folgenden
Branchen:

- Immobilien
- Reisen und Ferien
- Justiz und Advokatur
- Mobilität und Alltagsgegenstände
- Ausrüstung
- Sport und Freizeit
- Spiritualität
- Unterhaltung
- Bildung
- Gesundheit
- Ernährung

Politik und Religion ist nichts Verbotenes. Wir gehen mit neutraler Einstellung
und Empathie jedes Thema an.

Durch die Kooperation mit verschiedenen Medienpartnern erreichen wir die
Menschen auf regionaler sowie internationaler Ebene.

3. Aktionsbereiche und Produkte

Unser Schwerpunkt ist die Familie. In diesem Bereich decken wir alles ab.
Insbesondere helfen wir jugendlichen Eltern, die sich benachteiligt oder sogar
unterdrückt fühlen. Senioren haben mit ihrer grossen Erfahrung eine sehr
ruhige und besonnene Gangart. Wir zählen sie zu unserem festen Bestandteil
in unserer Wirtschaftspolitik. Zusammen können wir alles bewirken. Unter anderem:

- Spaziergänge und Einkaufstouren
- Computer einrichten oder Handy-Bedienung aufzeigen
- Wohnung verändern oder Umzüge
- Juristische und finanzielle Beratungen
- Musikproduktionen
- Videoproduktionen
- Schulungen
- Integration

4. Hört sich das alles kompliziert an?

Ist es auch! Setzt Euch lieber mit der ressourcenbasierten Wirtschaft auseinander.

Schaut Euch folgendes Video an und fühlt Euch frei, jederzeit Kommentare zu hinterlassen. Danke für jeden Denkanstoss.

https://youtu.be/Au-f0BVZvOc
« Last Edit: January 16, 2016, 09:33:42 PM by Gabriel Morales »


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